4. werkstatt - Halbzeit: Ein persönlicher Zwischenbericht 

von Dr. Ansgar Woltering (2. von rechts)

Wie kam ich zur werkstatt für holistische organisationsentwickung?

Im Jahr 2012 konnte ich am Lernforum Großgruppenarbeit in Oberursel teilnehmen; dieser Raum wurde mir von einer Kollegin empfohlen: „Du kannst da interessante Menschen und Arbeits-/Sichtweisen erfahren, die diner persönlichen Ausrichtung entsprechen." Das war der Auslöser. Ja, dann dort angekommen, habe ich mich gezielt für die Angebote von Isabella Klien und Andreas Terhoeven entschieden und ging in Kontakt mit dem Genuine Contact™- Ansatz und -Programm – die Idee meiner Kollegin wurde für mich bestätigt.

Auf der Suche nach „Werkzeugen", schienen mir der Organisations-Kompass und die Ausbildung genau das zu sein, was ich zu dem Zeitpunkt für mich als Führungskraft in der Geschäftsentwicklung meiner Firma und für mich suchte. Es war also nur noch eine Frage der Zeit, wann ich an der werkstatt teilnehmen würde. Persönliche Gespräche mit Matthias zur Bonsen und einer „Auftragsklärung" zur werkstatt mit Isabella Klien 2013 in Oberursel sowie meine Teilnahme am Genuine Contact™ Mentoring Circle legten meinen Entschluss fest:
Damit begann die „Reise durchs Rad" – (zunächst) getreu dem Motto „Spiraling into the center".

Was habe ich bisher als besonders erlebt und bisher gelernt?

Das wohl schönste Erleben aus der werkstatt für mich zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass das Haupt-Werkzeug hier, der Organisations-Kompass oder das Medicine Wheel Tool, und die darunter liegenden Konzepte und tiefen Hintergründe für mich stimmig sind und dem was ich suche zu entsprechen scheinen – welch ein Geschenk für mich!

Besonders hat mich in den bisherigen Modulen die „Schnelligkeit" des ins „Handeln kommen" beeindruckt – ohne viel Zeit und Energie mit „hirnen" zu verbrauchen. Toll war für mich dabei die hohe Qualität der erzielten Resultate – sowohl der Einzel- als auch Lerngruppenergebnisse.

Der Kompass kann als ein Navigationsinstrument der persönlichen inneren wie äußeren Führung sowie der Entwicklung von Teams, Projekten und Organisationen eingesetzt werden – und dieser anscheinend universelle Einsatz ist für mich faszinierend und macht ihn so reizvoll.

Wie ist die Anwendung in der Berufsrealität für mich?

Für mich ist durch die „Universalität" des Kompasses der Einsatz im beruflichen Alltag grundsätzlich sinnvoll und „theoretisch überall" möglich. Mir scheint zum jetzigen Zeitpunkt der Fortbildung, dass der Einsatz gut „zu dosieren" ist und entscheidend von der „Reife" der Organisation und den darin „lebenden" Menschen abhängt. Dieses erfordert meiner heutigen Einschätzung nach – auch aufgrund der möglichen tiefen Wirkungen nach der Anwendung der Werkzeuge bei Mensch und Organisation - ein achtsames und professionelles Vorgehen. Dazu braucht es Bereitschaft beim Kundenteam und „handwerkliche" Fertigkeiten beim Beraterteam, die stets zu einer „maßgeschneiderten" Lösung für die KundInnen führen. Das spricht für mich das Lebendige im Ansatz selber an. Ich freue mich darauf, dieses „Handwerk" weiter zu erlernen und anzuwenden in, während und nach der werkstatt.

Was ich gerne über die Ausbildung sagen möchte

Der Aufbau und die Durchführung der werkstatt vom Trainerteam – in ihrer Vielfalt, Erfahrung, authentischen Vermittlung der Lerninhalte und ihrer wachen Präsenz – wirken einfach toll und inspirierend auf mich. Mir wird zunehmend klarer: Wenn ich das bisher Gelernte mit dem ihm innewohnenden Potenzial konsequent und erfolgreich anwenden und in die Welt bringen möchte, so wird sich auch mein persönlicher Weg – im Innen wie Außen – ändern.

Das Motto: „Spiraling into the center" darf ich für mich um das Gedicht von Rainer Maria Rilke „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen ..." ergänzen. Welcome to the collective circle!

Vielen Dank den TrainerInnen und TeilnehmerInnen der 4. werkstatt!

Ansgar